Samsung Galaxy Z Fold 8 vs 8 Ultra im Vergleich : Welches Falt-Flaggschiff passt zu dir?
Mit dem am 22. Juli 2026 vorgestellten Galaxy Z Fold8 und dem Galaxy Z Fold8 Ultra schlägt Samsung erstmals zwei komplett unterschiedliche Wege bei seinen großen Foldables ein. Statt einer einzigen Nachfolgegeneration gibt es jetzt zwei Formfaktoren, die auf unterschiedliche Nutzertypen zielen. Beide Modelle kommen ab August 2026 in den Handel. Wir vergleichen Design, Displays, Kamera, Akku und Preis – damit du weißt, welches Modell besser zu dir passt.
Zwei Philosophien, ein Line-up
Das Galaxy Z Fold8 Ultra ist der direkte Nachfolger des Z Fold7: ein schmales, hohes Gerät im gewohnten Buchformat, das zusammengeklappt fast wie ein normales Smartphone wirkt. Es setzt konsequent auf den „Ultra“-Anspruch – Spitzenkamera, größter Akku, dünnstes Gehäuse.
Das Galaxy Z Fold8 dagegen ist Samsungs erstes breites Foldable dieser Größenklasse. Zusammengeklappt ist es deutlich kürzer und breiter, aufgeklappt ergibt sich ein Innendisplay im 4:3-Format – ideal für Dokumente, Websites, E-Books und Fotos im klassischen Seitenverhältnis.
Design und Maße im Vergleich
| Galaxy Z Fold8 | Galaxy Z Fold8 Ultra | |
|---|---|---|
| Zusammengeklappt | 123,9 mm hoch, breiter, 9,7 mm dick | 158,4 x 72,8 x 8,9 mm |
| Aufgeklappt | – , 4,1 mm dünn | 158,4 x 143,2 x 4,1 mm |
| Gewicht | 201 g | 215 g |
| Material | Gorilla Glass, Armor Aluminum | Gorilla Glass, Armor Aluminum, Titan-Element im Hinge |
Die Ultra-Variante ist damit das bisher dünnste große Galaxy-Foldable und minimal schwerer, während das reguläre Fold8 laut Samsung das bisher leichteste große Falt-Galaxy ist.
Display: breit vs. hoch
Beide Geräte nutzen ein neues, robusteres Flex-Titanium-Display mit weniger sichtbarer Falz und besserer Flexibilität. Der entscheidende Unterschied liegt im Seitenverhältnis:
- Galaxy Z Fold8: 5,5 Zoll Außendisplay, 7,6 Zoll Innendisplay im 4:3-Format – gemacht für Lesen, Surfen, Fotos und Videos im klassischen Format.
- Galaxy Z Fold8 Ultra: 6,5 Zoll Außendisplay, riesige 8,0 Zoll im Innendisplay im 11:10-Format – ausgelegt auf Multitasking mit mehreren Apps nebeneinander.
Beide Displays bieten Dynamic AMOLED 2X, adaptive 1–120 Hz Bildwiederholrate und hohe Helligkeit für den Außeneinsatz; die Ultra-Version löst dabei jeweils etwas höher auf.
Kamera: klarer Vorteil für die Ultra
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen:
- Galaxy Z Fold8: Dual-Kamera mit 50 MP Weitwinkel und 50 MP Ultraweitwinkel.
- Galaxy Z Fold8 Ultra: Triple-Kamera mit 200-MP-Hauptsensor (inklusive HDR im 200-MP-Modus), neuem 50-MP-Ultraweitwinkel sowie einem 10-MP-Teleobjektiv mit 3-fach optischem und 30-fach digitalem Zoom.
Front- und Cover-Kameras sind bei beiden Modellen identisch mit je 10 MP. Wer viel fotografiert oder zoomt, kommt an der Ultra kaum vorbei.
Akku, Chip und Software
Beide Geräte teilen sich den Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy, 12 GB RAM in der Basisversion (16 GB ab der 1-TB-Variante) sowie One UI 9 auf Basis von Android 17 mit sieben Jahren Update-Zusage. Erstmals verbaut Samsung zudem Silizium-Karbon-Akkus:
- Galaxy Z Fold8: 4.800 mAh
- Galaxy Z Fold8 Ultra: 5.000 mAh (Nennkapazität laut Datenblatt 4.854 mAh)
Beide laden kabelgebunden mit bis zu 45 W und unterstützen kabelloses Wireless PowerShare; magnetisches Qi2-Laden ist bei beiden nicht direkt an Bord, beide gelten aber als „Qi2 ready“.
Preise in Deutschland
| Speicher | Galaxy Z Fold8 | Galaxy Z Fold8 Ultra |
|---|---|---|
| 256 GB | 1.999 € | 2.199 € |
| 512 GB | 2.199 € | ca. 2.379 € |
| 1 TB | 2.599 € | ca. 2.479 € |
Damit ist das Galaxy Z Fold8 Ultra in der Einstiegsversion rund 200 € teurer als das reguläre Fold8 – der Aufpreis für Titan-Hinge, Top-Kamera und größeren Akku.
Fazit: Wer sollte zu welchem Modell greifen?
- Galaxy Z Fold8 Ultra, wenn dir ein kompaktes, dünnes Gehäuse, die beste verfügbare Kamera und maximale Akkulaufzeit wichtig sind – das klassische Foldable-Erlebnis, jetzt weiter verfeinert.
- Galaxy Z Fold8, wenn du ein breiteres Innendisplay im 4:3-Format für Medien, Lesen und Multitasking bevorzugst, etwas sparen möchtest und auf das Kamera-Upgrade verzichten kannst.
Beide Modelle teilen sich Chip, Software und Update-Versprechen – die Entscheidung ist also weniger eine Frage der Leistung als vielmehr des bevorzugten Formfaktors und Budgets.